Ende August kam ich erstmals nach Deutschland. Ich war sehr gespannt und neugierig. Was würde mich in Berlin, in Weißensee und im Frei-Zeit-Haus erwarten?
Ich hatte gar keine Vorstellung und war sehr froh, als ich wie in einer Familie begrüßt wurde. Und das, obwohl ich hier viele sehr unterschiedliche Leute antraf - junge und ältere und auch von ihrem Wesen her sehr unterschiedliche Menschen. Ich wurde herzlich aufgenommen, viele haben sich vorgestellt, haben vom Haus und von sich selber erzählt, auch von ihrer Geschichte und Verwandten oder Freunden in meinem Mutterland. Einige waren auch schon in Israel. Und schließlich haben mich einige sogar zum Abendessen eingeladen.
Von Vielem war und bin ich sehr beeindruckt: Von den Menschen und von der Arbeit hier im Frei-Zeit-Haus – besonders den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und den vielen Angeboten für jedes Alter. Und dass es im Haus so ähnlich ist wie in einer Familie, in der auch jemand wie ich seinen Platz finden kann. Und deswegen wünsche ich allen, dass sie hier auch dieses Gefühl erleben können und dass sie ihr Hiersein in diesem Haus genießen können – egal wie oft sie herkommen oder welche Gruppen sie für sich hier finden.
Omer Reiner, Jahrespraktikant aus Israel